Green Chemistry – Grüne Chemie

Bei GoPoolTest bekommen Sie alles, was Sie für die Wasseranalytik brauchen, aus einer Hand – auch die erforderlichen Reagenzien. Unser Anskpruch ist, die Rezepturen besonders umweltverträglich zu gestalten. Gefahrstoffe werden – wenn möglich – durch ungefährliche und funktionsgleiche Substitute ersetzt. Wo dies aufgrund des erforderlichen Chemismus der Nachweisreaktion nicht möglich ist, wird ihre Konzentration auf die minimal Nötige reduziert. Wir gehen dabei keine Kompromisse bei der Qualität der Analyseergebnisse ein. Das Ergebnis heißt Green Chemistry.

Beispielsweise sind alle für den Poolbereich angebotenen Reagenzien frei von Borsäure, die branchenweit oft als Hilfsstoff eingesetzt wird. Borsäure wird von der EU als schädigend für die Fortpflanzungsfähigkeit eingestuft. Die DPD No.1 Tablette ist bei GoPoolTest aber nicht nur 100% borsäurefrei, sie garantiert zudem die von der Norm vorgeschriebene ausreichende Pufferwirkung. Mit diesen Eigenschaften nimmt sie daher die Spitzenstellung im Wettbewerb ein.

Wir verzichten ebenfallls auf das als toxisch eingestufte Ortho-Tolidin (OTO), das immer noch in der Reagenzienherstellung Verwendung findet. Es ist nachweislich krebserregend.

Hier können Sie weitere Informationen zum Thema herunterladen. (Download Flyer Green Chemistry)

Grün und Chemie: Widerspricht sich das nicht?

Das ist absolut kein Widerspruch. Das Thema „Grüne Chemie“ wird bereits seit über einem Jahrzehnt in der Fachwelt diskutiert.
Es beschreibt das Bestreben der Industrie, ihre Produkte so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich zu produzieren. Ganz konkret geht es dabei um die Vermeidung von Gefahrstoffen und um Nachhaltigkeit. Dieser Idee fühlen wir uns als Deutscher Mittelständler mit unserer Kundennähe und den Menschen im Allgemeinen besonders verpflichtet.
Wir verzichten zum Beispiel bereits seit 2010 konsequent, wo auch immer es möglich ist, auf die Verwendung von Borsäure in unseren DPD- und anderen Tablettenprodukten.

Warum gerade auf Borsäure?

Das hat seinen Ursprung in den Richtlinien der EU-Stoffprüfung. Borsäure wurde dabei als sog. „Substance of Very High Concern“ durch die ECHA klassifiziert. Der Stoff wird so nicht nur generell als Gefahrstoff gekennzeichnet, die Klassifizierung bedeutet gleichzeitig, dass die Verwendung durch die Industrie vermieden werden sollte.

Warum ist der Einsatz von Borsäure so gefährlich?

Borsäure kann sich unter anderem nachteilig auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken!

Schauen wir uns den Markt an, dann sieht man viele Wettbewerbsprodukte, die nach wie vor Borsäure enthalten. Der Verbraucher bleibt so in diesem Punkt uninformiert und setzt sich unwissentlich einem Risiko aus. Wir möchten daher mit dem Green Chemistry Logo Transparenz schaffen und den Verbraucher aufklären: So kann der Kunde vergleichen.

Mit anderen Worten: Warum sollte der Kunde ein Gefahrgutprodukt verwenden, wenn es auch gefahrlose Alternativen gibt?

Ist die Vermeidung von Borsäure der einzige Ansatz in Sachen „Green Chemistry“?

Nein. Wir optimieren laufend die Rezepturen der Reagenzien und Testkits, um neu gewonnene Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Hat denn die Zusammensetzung der Reagenzien Einfluss auf die Qualität der Messergebnisse?

Es gelten sehr strenge Qualitätskriterien.
Das bedeutet: Jeder neu entwickelte Test und jedes Reagenz müssen ausnahmslos alle Anforderungen an die jeweilige Messung erfüllen. Es zahlt sich dabei aus, dass wir in Deutschland forschen, entwickeln und produzieren.

Unsere Kunden können daher sicher sein: Alle Green Chemistry Reagenzien bieten dieselbe hohe Messperformance. In der Messqualität müssen keine Einbußen in Kauf genommen werden.

Wird das am Markt von jedem so umgesetzt?

Die DPD-Tabletten einiger Wettbewerber sind nach wie vor borsäurehaltig. Über die genauen Gründe kann man nur spekulieren. Tatsache ist: Der Umstellungsprozess erfordert eine Menge Know-how, Zeit und Geld. Schließlich sollen die besonderen Vorteile einer Reagenztablette weiterhin erhalten bleiben: Ihre äußerst lange Haltbarkeit von 5-10 Jahren und die präzise Dosierbarkeit.

Zudem dürfen gerade DPD-Tabletten nicht die Fähigkeit verlieren, unterschiedliche pH-Werte in der Probe abpuffern zu können. Auch hier steht die Norm DIN EN ISO 7393-2 im Vordergrund.

Ist der Indikator Ortho-Tolidin (OTO) eine Alternative?

Es ist nach wie vor unverständlich, dass einige Vertriebsunternehmen immer noch Ortho-Tolidin (OTO) zum Nachweis von Chlor verkaufen bzw. verwenden – und das ausgerechnet im privaten Bereich. OTO ist nachweislich krebserregend und wird als toxisch, also giftig, eingestuft. Darüber hinaus kann man mittels OTO lediglich nur Gesamtchlor und nicht, wie gefordert, wirksam freies Chlor bestimmen. Auch der Preis spielt heute keine Rolle mehr. Also warum sollten sich unsere Kunden ohne Grund und völlig unnötig einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen, zumal es mit  DPD Green Chemistry eine echte Alternative gibt? Dies ist übrigens auch im Substitutionsgesetz verankert.

Wie genau ist dieses Thema im Bewusstsein der Kunden zu verankern?

Der erste Schritt zum Vermitteln dieser Botschaft ist unser Green Chemistry Logo. Anwender und Verbraucher sehen so auf einen Blick, welche unserer Produkte bereits diesem Konzept gerecht werden. Wir hoffen auch, dass das Logo bei unseren Kunden, die unsere Reagenzien in ihren eigenen Produkten einsetzen, Anklang findet und übernommen wird. Es würde uns freuen, wenn auch diese Produkte die Vorteile „grüner Chemie“ an den Endverbraucher vermitteln können.